Das perfekte Ausflugsziel für Deskdivers - da wird die Uhr noch nicht mal nass… ;-) Mehr dazu gibt’s hier: Link
Dienstag, November 30, 2010
Die Submariner Story – Ausstellung in Madrid
Vegaban nimmt uns auf eine ziemlich beeindruckende Ausstellunng bei Grassy in Madrid rund um die Geschichte der Rolex Submariner mit. Link
Donnerstag, November 25, 2010
Ginault Mk1 – gut gemixter Diver
Meistens klappt das mit dem Mischen ja nicht immer – hier aber ist m.M. ein optisch eher gelungener Entwurf rausgekommen. Die Daten: 40mm Durchmesser, verbaut wird ein ETA 2824-2 oder Sellita SW200, das Gehäuse bleibt bis 100 Meter wasserdicht. Datumsscheibe könnte eigentlich schwarz sein...
Mehr dazu gibt’s hier: Link
Dienstag, November 23, 2010
Luxury Watch Brands und Facebook – 18 Monate später
Nachdem ich im Frühling 2009 schon mal kurz im Rahmen eines Interviews zu zwei meiner Schwerpunktthemen - Uhrenbrands und Social Media – kombiniert rumgewühlt habe, wollte ich wieder mal gucken, was sich an dieser Front in der Zwischenzeit getan hat. Und es hat sich in der Tat einiges getan: in den letzten 18 Monaten scheint man auch in meiner Lieblings-Industrie endlich eingesehen zu haben, dass Facebook (mit derzeit über einer halben Milliarde Mitgliedern) nicht mehr als Randerscheinung abgetan werden sollte.
Insgesamt ist bei den “jungen Wilden” der Industrie eher etwas mehr Commitment und Flair zu spüren, neue Kanäle aktiv einzusetzen, eine Community aufzubauen und langfristig um sich zu scharen, während es bei den etablierten Marken insgesamt vielleicht noch etwas konservativer aussieht: Man ist zwar mehrheitlich dabei, tut sich aber teilweise etwas schwer, wie man mit dem Thema resp. der Zielgruppe inhaltlich umgeht. Genau bei diesen Marken wollte ich etwas genauer hinsehen:
Nimmt man die offiziellen Engagements der etablierten Brands und setzt quasi deren Facebook-Beliebtheit in einen direkten Vergleich, so zeigt sich ein für mich doch überraschendes Bild (Zahlen basierend auf 22.11.2010): TAG Heuer hat sich von knapp 18’000 Fans/Likes im Februar 2009 auf aktuell rund 125’000 Fans/Likes im November 2010 hochgeschraubt, und bildet mit Hublot und deren sagenhaften knapp 200’000 Fans/Likes eine relativ einsame Spitze; beide Marken lassen damit bspw. Mitbewerber vom Kaliber einer Omega und IWC mit je knapp 30’000 Fans/Likes (versus knapp 4’000 und 6’000 im Februar 2009) weit hinter sich.
Selbstverständlich wäre es nun äusserst verlockend, daran die Beliebtheit oder Relevanz der erwähnten Marken festmachen zu wollen; abschliessend sollte man aber wohl ganz einfach daraus ableiten, welches Unternehmen es derzeit am besten verstanden hat, Facebook (stellvertretend für Social Media) als Plattform zur Markenbindung einzusetzen. Und das scheint derzeit wohl ganz einfach Hublot zu sein…
Montag, November 22, 2010
Und noch eine neue Seiko: SKZ327K1 & SKZ325K1
So langsam überlege ich mir, zur vereinfachten Berichterstattung nach Asien auszuwandern – die Geschwindigkeit, mit der dort im Moment wieder neue Uhren lanciert und in Shops angeboten werden, ist wirklich beeindruckend…;-) Wie auch immer: Mit der SKZ327K1 kommt auf Basis Kal. 7S36 eine eher klassische, bis 200 Meter wasserdichte Taucheruhr neu von Seiko auf den Markt, die viel Stimmiges aber wenig Neues bringt; der asymmetrische Aufbau mit dem Kronenschutz ist dabei wirklich gelungen und ruft notabene quer durch die Foren Erinnerungen an die 6105 hervor. Alternativ gibt es nebst schwarzem Blatt auch eine Version mit hellem Zifferblatt. Preislich liegt das gute Stück hier bei $273, der Durchmesser beträgt 48mm inkl. Krone.
Mehr Impressionen der Uhr gibt’s hier.
Daneben gibt’s aber offenbar auch noch eine leicht veränderte/teurere Schwester mit roten Akzent-Elementen, die als Superior Diver unter der Ref.-Nr. SKZ325K1 derzeit hier gezeigt und angeboten wird – dieses Doppel wiederum erinnert wie auch schon die Lünette etwas an das Vorgehen von Seiko bei der SAGQ007 & SAGQ005 im Frühjahr.
© winmilan.tarad.com
SAS – die ersten Prototypen sind da
Rund anderthalb Jahre sind seit der ersten Ankündigung hier vergangen (was sicher auch mit der einen oder anderen Widrigkeit auf dem Weg zur Serienreife zu tun hatte), nun aber hat Graeme kürzlich die ersten realen Bilder seiner geplanten SAS-Uhr vorgestellt: Link
Sonntag, November 21, 2010
Darkfin Gloves – schneller unterwegs im Wasser
Für den Taucher/Schwimmer/Surfer, der schon alles hat. Oder zumindest die perfekte Lösung für den nächsten Karnevalsauftritt als Frosch oder Swamp Thing: Darkfin Gloves bschleunigen den Träger im/unter Wasser für knapp 25 Dollar.
Nicht ganz unpassend beschreibt dieser Träger seine Erfahrung mit:
They worked really well for extra propulsion and for general attitude and trim adjustment also. IT was a little strange at first to wear them, because it became somewhat difficult to form some common hand signals that we use, but we got used to it.
Die Frage bleibt jetzt nur, welche Uhr passt dazu? ;-)
© Bild: Darkfin Gloves
Samstag, November 20, 2010
Aeronaval Instruments Manufacture: Leviatan
© Aeronaval Instruments Manufacture
In spanischen Foren taucht momentan mit der neuen Marke Aeronaval Instruments Manufacture zeitgleich auch der Name Leviatan auf – es handelt sich hierbei offenbar um eine ziemlich eigenwillig gestaltete Taucheruhr auf Basis ETA mit militärischen Anleihen (“siendo usados por la marina EE UU en Afganistan”), die jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Mal gucken, was wir hierzu noch rauskriegen.
Freitag, November 19, 2010
Seiko: SNZJ21K & Co. neu in Singapur
Yeomans sensationellem Blog sei Dank dürfen wir uns einmal mehr über die ausführliche Vorstellung einer brandneuen 5er von Seiko freuen:
Die Uhrenreihe bringt mit
43.5mm (und leicht überstehendem Ring) einen eher moderaten Durchmesser bei 13mm Höhe mit, die Wasserdichtheit beträgt wie gewohnt nur 100 Meter, hinten gibt’s den ebenfalls gewohnten Sichtglasboden und drunter das Standard-Kaliber 7S36. Preislich liegt die neue Reihe bei rund 200 Euro.
Wenn man sich vor Augen hält, dass es sich hier nach wie vor um Seikos Einstiegslinie handelt, darf man wohl erneut von einem grossen Wurf sprechen – erfreulich viel optische Eigenständigkeit, und ein wirklich interessantes neues Lünetten-Design, das ein bisschen an Tempvs Compvtare erinnert.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird es auch dieses Modell noch in mehr Farbkombinationen als den beiden abgebildeten geben (die geschwärzte mit orangen Akzenten trägt die Ref.-Nummer SNZJ21K, die Stahlversion mit gelben Akzenten wird aber eine andere Nummer haben).
Und somit dürfte damit jetzt offiziell das Rennen eröffnet sein, wer die Uhr zuerst hier im deutschsprachigen Raum hat… :-)
Mehr Bilder gibt’s hier: Link / Link
© Bilder Yeoman & K2 Watch Company
Mittwoch, November 17, 2010
Maurice de Mauriac taucht ab. Demnächst.
Zürich mag weitläufig ja für vieles bekannt sein, aber definitiv nicht für seine Bedeutung als Geburtsstätte mechanischer Uhren. Aber das könnte sich dank Exponenten wie Paul Gerber oder Daniel Dreifuss vielleicht nachhaltig ändern.
Insbesondere Daniel Dreifuss hat mit seiner stark auf Zürich positionierten Uhrenmarke Maurice de Mauriac publikumswirksam mit dazu beigetragen, dass das uhrentechnische Zürich bei einem kleinen Kreis von Uhrenfans nicht mehr zwingend mit der Bahnhofstrasse gleichgesetzt wird: der passionierte Unternehmer hat in den letzten Jahren quasi im Alleingang eine Erfolgsgeschichte an der Tödistrasse 48 hingelegt, die hervorragend aufzeigt, wie man den Spagat zwischen local Hero und global Underdog schaffen kann. – Nicht zuletzt mit einem äusserst cleveren Mix aus lokalem Guerilla Marketing und starkem globalen Social Media Commitment.
Hinzu kommt ein hohes Mass an Individualisierbarkeit bei den mit Bedacht gestalteten Uhren, ein ausgeprägtes Gespür für Trends (bspw. beim Einsatz von Nato-Straps aller Couleur) sowie ein ziemlich ansteckendes Wesen des Eigentümers, das in dieser Kombination vermutlich schon oft dazu beigetragen haben dürfte, dass so mancher notorische Window Shopper glücklich mit einer neuen Uhr aus dem Atelier abgezogen ist… ;-)
Mit einer klitzekleinen Ausnahme freilich: Uhren mit Taucher-Drehring gibt’s bei Maurice de Mauriac definitiv keine zu finden, auch wenn das patentierte Konzept der austauschbaren Lünetten immerhin etwas in die Richtung geht.
Kurz gesagt: Die aktuelle Kollektion umfasst fast ausschliesslich klassische Modelle, was mir bislang eben auch eher wenige Gründe lieferte, die Marke trotz geographischer Nähe auch hier entsprechend zu behandeln. Bislang – denn wie ein spontaner Besuch gestern zeigte, hat sich Daniel Dreifuss zwischenzeitlich mit dem thematischen Entwicklungs-Abstecher ins Taucheruhren-Segment beschäftigt. - Das Resultat dieses Abstechers liegt zwar noch nicht ganz in einer präsentierbaren Version vor, aber die ersten Lünetten-Prototypen deuten meiner Meinung schon auf eine eher erfreuliche Interpretation des Themas hin – und, Hand aufs Herz, Vorfreude ist ja schliesslich die grösste Freude.
Erste Prototypen-Varianten einer Taucher-Drehring-Lösung aus Edelstahl mit Keramik-Einlage; rechts poliert und links in einer matten Ausführung
Nimmt man nun noch die für Maurice de Mauriac typische Auswahl an Zifferblättern und Zeigern für den Käufer dazu, stehen die Chancen ziemlich gut, dass hier Schritt für Schritt ein grundsolides Taucheruhren-Projekt entsteht, dass vielleicht nicht in die Kategorie “Extrem-Zeitmesser” gehören wird, dafür aber umso genauer und länger dem individuellen Geschmack der künftigen Träger entspricht.
Diese müssen sich aber noch etwas gedulden: Momentan zeichnet sich ab, dass wir uns erst im Frühjahr 2011 auf die erste Taucheruhr freuen dürfen, die den Namenszusatz “Zurich” auf dem Zifferblatt tragen wird. Und da ich meine ersten Tauchgänge zufälligerweise in eben jenem Zürichsee gemacht habe, fiebere ich diesem Termin logischerweise gleich doppelt entgegen.
In der Zwischenzeit: Mehr Lesestoff über Maurice de Mauriac gibt’s hier und hier.
Dienstag, November 16, 2010
Lacoste: Sport Navigator
Vor zwei Wochen habe ich die Uhr bei Macy’s in der Auslage entdeckt. Und so lange gebraucht, um zu entscheiden, ob ich den Besuchern dieses Blogs den Sport Navigator (Ref. 2010481) von Lacoste wirklich zumuten kann. Immerhin erspart uns die Website Details zu Preis, Werk etc. und so können wir in diesem Sinne die Uhr nun als “der Vollständigkeit halber drin” abhaken und uns wieder erfreulicheren Dingen zuwenden…
Mittwoch, November 10, 2010
Technomarine: Cruise Ceramic
Auch Technomarine versucht sich neuerdings im Einsatz von Keramik und bietet unter dem Titel Cruise Ceramic eine ganze Kollektion von Uhren mit Keramik-Gehäusen an.
Darunter hat’s nebst zahlreichen Day-Date und Quarz-Chronos u.a. auch eine auf 500 Exemplare limitierte Version mit mechanischem Werk, die entweder wie unten abgebildet mit einem Materialmix aus schwarzem Keramik (Gehäuse), Stahl (Lünette) und Rotgold (Krone) kommt (Ref. 110035), oder aber wie links abgebildet als etwas sportlichere Variante ausschliesslich mit Stahl-Elementen (Ref. 110034).
Im Innern der 45mm Uhr kommt ein ETA 2824-2 zum Einsatz, die Wasserdichtheit beträgt 200 Meter, und der Preis liegt bei 1’550 Euros.
Während die Uhr von der Gestaltung her jetzt eher wenig Anlass zur tiefsinnigen Diskussionen bietet, die über den Geschmack des Betrachters hinaus gehen, dürfte hingegen das proprietäre Gummiband eher bei den Menschen zu Minuspunkten führen, die gerne maximale Wahlfreiheit in Bandfragen haben.
© Bilder: Technomarine / via
Sonntag, November 07, 2010
Marcello C: Hydrox
© alle Bilder: Marcello C
Ab 1. Dezember 2010 bietet Marcello C laut Website seinen Kunden mit der Hydrox offiziell eine weitere Taucheruhr an – und während mein erster Post zur Uhr ja eher dürftig ausgefallen ist, liefert Marcello C nun auch noch die wichtigsten Daten und dankenswerterweise auch aussagekräftigere Bilder nach: Der Durchmesser der Neuheit liegt bei 43mm, das Gehäuse kommt in Edelstahl oder wahlweise mit einer PVD-Beschichtung (siehe oben und unten rechts). Die Wasserdichtheit liegt bei 300 Meter, verbaut wird ein ETA 2824-2.
| |
Der Preis für die Edelstahlvariante liegt bei 998 Euro, für PVD dürfte etwas mehr fällig werden. Die Lünetten gibt’s nebst den abgebildeten Kombinationen Schwarz-Orange und Schwarz-Rot auch in Schwarz-Türkis, schön gelöst dabei ist die Weiterführung der Drehring-Markierung aufs Zifferblatt.
Für mich überraschend: Der starke optische Unterschied zwischen den beiden gezeigten Modellen, bei der die PVD-Variante klar mehr Eigenständigkeit an den Tag legt, während das Edelstahlmodell doch etwas an Schaffhausen erinnert.
Freitag, November 05, 2010
Corum: Deep Hull für Tourneau
Kaum ist die 2010 vorgestellte Deep Hull von Corum auf dem Markt, gibt’s auch schon eine Sonderedition davon: Exklusiv für die grösste amerikanische Luxusuhren-Kette Tourneau (hier die Filiale in New York) bietet Corum von der markanten 1000-Meter-Taucheruhr eine Variante mit roten Akzenten an.
Persönlich würde ich die normale Version bevorzugen, aber immerhin ist die Farbkombi mit Rot eher ungewöhnlich (und wie aufmerksame Leser schon lange wissen: für den halbwegs ernst gemeinten Unterwassereinsatz eher untauchlich).

Montag, November 01, 2010
Eberhard: Aus dem Badboy wurde ein Gigant
Nachdem Eberhard & Co. an der vergangenen Baselworld (siehe hier) die Konzeptstudie des Chrono 4 “Bad Boy” anhand des oben gezeigten Clips präsentierte, scheint man nun auf dem Weg zur Auslieferung immerhin vom damals gewählten Namen abgekommen zu sein: die 5’200 Euro teure Uhr mit der Ref.-Nr. 31060 heisst nun Géant, was einerseits zum Preis, vor allem aber zum Durchmesser von 46mm passt. Im bis zu 200 Meter wasserdichten Stahlgehäuse kommt ein ETA 2894 zum Einsatz, das mit einem Modul von Dubois-Dépraz erweitert wurde, um die horizontale Anordnung der Chronographen-Totalisatoren zu ermöglichen.








