Mittwoch, September 29, 2010

Edox: Iceman 1 Limited Edition 2011

edox_iceman_2011 Nicht ganz unerwartet präsentiert Edox im Zuge der kürzlich angekündigten Kooperation mit Christian Redl (siehe Beitrag hier) nun auch ein thematisch passendes Uhrenmodell: Die bis 1000 Meter wasserdichte Iceman 1 soll im Frühling 2011 als limitierte Edition auf den Markt kommen.

Berücksichtigt man die Platzierung von Datum und kleiner Sekunde auf dem von Edox veröffentlichten Bild, wird die schwarze Uhr nun entweder ziemlich gross ausfallen, oder ein sehr zierliches Werk unter dem Carbonfaser-Zifferblatt aufweisen. Ich wage mich zu spekulieren und tippe schon mal auf mind. 48mm Durchmesser…     © Bild: Edox

Sonntag, September 26, 2010

Zixen: Nitrox II

zixen_nitrox_II © Demo111

Demo111 konnte zwei Vorserienmodelle der neuen Nitrox II von Zixen vor die Linse nehmen, hier die Version mit silbrigem Blatt und Drehring-Inlay. Mehr Bilder gibt’s hier: Link

Mehr Infos zu Bestellprozess & Co. gibt’s hier: Link

Samstag, September 25, 2010

Uhren-Magazin 10/2010: Taucheruhren-Nachschlag

um_2010_10 Das deutsche Uhren-Magazin widmet auch in seiner aktuellen Ausgabe (10/2010) wieder einen stattlichen redaktionellen Anteil dem Thema Taucheruhr: Mit 9 Modellen auf über 30 Seiten dürfte sich der Kauf also quantitativ für alle Interessierten wieder eher lohnen.

Den Einstieg macht die neue Rolex Submariner Date (Ref. 116610LN), gefolgt vom Praxis-Test der eher exotischen Buran Stingray (Ref. B50-104-7-522), der neuen Porsche Design Diver P’6780 (Ref. 6780.44.53.1218) und der aktuellen Omega Ploprof (Ref. 224.32.55.21.04.001).

Im zweiten Test-Segment dürfen dann auch noch Robusto Buceador von Cuervo y Sobrinos (Ref. 2806.1NF), die Doxa 750T GMT (Ref. 750.10.P.03), die Scafodat von Eberhard (Ref. 41025 CP), der Oris Diver in Titan mit kleiner Sekunde (Ref. 643 7638 7454-07 4 24 34TEB) und die in diesem Jahr vorgestellte geschwärzte TAG Heuer Aquaracer 500 (WAJ2113.FT6015) antreten.

Während ich selbst zwar nicht mit allen Meinungen, Einschätzungen und Resultaten übereinstimme, freut mich zumindest der Versuch eines Praxistests ausserhalb des üblichen Redaktionsbüros ungemein: Bis auf die Rolex dürfen nämlich alle Uhren mit einem Taucher in den 5.5 Meter tiefen Tauchturm Esslingens. Warum aber keine Kamera direkt mit rein durfte und deshalb auch praktisch keine richtigen UW-Aufnahmen zu finden sind, bleibt indes Geheimnis der Redaktion.

Übrigens: Mit 5.94 vergebenen Punkten geht die Ploprof als klare Gewinnerin der Testreihe hervor.

Donnerstag, September 23, 2010

Vegabans “Colección Capela” – Eberhard Scafograf 300

Vegaban vom spanischen Foro de Relojes zeigt unter dem Titel “La Colección Capela” regelmässig ein paar Schmankerl vergangener Tage (nur schon die Auricoste Spirotéchnique wäre ein Posting wert).

Eher selten ist hierbei die Sichtung der oben gezeigten Scafograf 300 von Eberhard – das Lünetten-Inlay scheint hier zwar etwas auffällig neu, aber insgesamt kriegt man eines der Vorgänger-Modelle dieser kürzlich reanimierten Linie m.M. doch eher selten zu sehen. – Und die Ähnlichkeit zur 300er Seamaster von Omega ist ja auch immer wieder interessant…

Zum ganzen Thread geht’s hier lang: Link / mehr Bilder des Modells gibt’s u.a hier, hier oder hier

Dienstag, September 21, 2010

Rolex: Sea-Dweller Deepsea zerlegt

Wer schon immer mal sehen wollte, aus welchen Bestandteilen sich eine Deepsea von Rolex zusammensetzt (resp. auseinandergenommen wird), kann das jetzt dank Timekeeper-Forumsmitglied Space Dweller hier miterleben, ohne gleich die eigene Uhr in Lebensgefahr zu bringen: Link 

Insbesondere die Dimensionen des Glases als auch des Boden-Innenteils sind immer wieder beeindruckend. Übrigens: Wem die Bildstrecke indes zu statisch ist und die Operation lieber in Bewegung sehen möchte, kann das auch mit diesem 2008er Video miterleben:

Mehr An- und Einsichten zur Deepsea gibt’s wie gewohnt hier: Link

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Ulysse Nardin: Monaco 2010 Marine Diver

un_marine_diver_le_monaco © Ulysse Nardin

Als Sponsor der diesjährigen Monaco Yacht Show bringt Ulysse Nardin weder Segeluhr noch Schiffschronometer raus, sondern eine Kleinstserie der eigenen Taucheruhr “Marine Diver”. Die 200 Meter wasserdichte Taucheruhr kommt nicht wie gewohnt im 42.7mm Gehäuse, sondern verfügt wie die jüngeren Titan-Modelle des Hauses über ein stattliches 45.8mm Gehäuse. Aber in Stahl, das dafür ähnlich der IWC Aquatimer Edition “Galapagos Islands” in einem Vulkanisierungs-Prozess mit einer matt-schwarzen Gummi-Schicht überzogen wurde. 100 Stück soll’s davon geben.

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Badjo: Menschen des Meeres

© The Guardian / James Morgan

“Since diving is the main occupation for the Bajau people, they deliberately rupture their eardrums at an early age. Unsurprisingly, most older Bajau are hard of hearing.”

Der britische Guardian nimmt uns in einer einmaligen Fotostrecke von James Morgan mit zu den Badjo (teilweise auch als Bajo oder Bajau bezeichnet), einem Volk von Seenomaden, das in Südostasien zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean praktisch ausschliesslich auf und im Wasser lebt (mehr dazu auf Wikipedia). Link

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Few Ocean Perpetual – die DIY-Lösung

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© Few Watches

Während in den letzten Jahren zahlreiche Unternehmen auf den Markt (und vor allem ins Web) gekommen sind, die für relativ kleines Geld Individualisierungen zulassen, gibt’s beim schwedischen Anbieter “Few” in Form der Ocean Perpetual nicht nur ein mechanisches Werk (Miyota 8205) dazu, sondern auch die Möglichkeit, gleich einen eigenen Zifferblatt-Entwurf hochzuladen. Alternativ geht das natürlich auch bei den angebotenen Quartz-Chronos, Golf- und Fliegeruhren als Basis-Modell.

Zeiger, Armband, Krone, Boden und Drehring können aus vordefinierten Komponenten gewählt werden, die Produktionszeit liegt bei 10 Tagen. Während 50 Meter Wasserdichtheit beim hier gezeigten Modell zwar eher für einen Einsatz im Trockenen sprechen, gibt’s dafür für rund 199 Euro die Möglichkeit, eine vollständig individualisierte Uhr im 41mm Gehäuse zu tragen.

Wer das also schon immer mal wollte: Link

Sonntag, September 19, 2010

Alessandro Baldieri: Palombari Limited Edition

alessandro_baldieri_palombari_steel Während auf den ersten Blick nicht gerade jede Uhr von Alessandro Baldieri den Anschein von totaler visueller Eigenständigkeit macht, so ist die am Samstag auf Facebook gezeigte Uhr mit dem Namen Palombari doch als gelungener Schritt in Richtung Individualität zu betrachten.

alessandro_baldieri_palombari_caeback Ob die erwähnte Limitierung von 100 Stück indes einzig das Stahlmodell betrifft, oder sich auf die gesamten Varianten (Stahl, Gold/Kupfer und PVD werden derzeit gezeigt) bezieht, ist derzeit noch unklar. Wie auch zum Innenleben und Preis derzeit wenig gesagt wird. - Mal sehen, was wir hier noch rauskriegen. Angetrieben wird die Uhr von einem Miyota 8247, das sich zwischen Carbon-Zifferblatt und Sichtglasboden verbirgt.

alessandro_baldieri_palombari_pvd Der Durchmesser von 53mm dürfte indes manchem Leser klar machen, dass das eigene Handgelenk damit ans Limit kommt ;-)

Wen das nicht abschreckt: Die bis 200 Meter wasserdichte Palombari kann zu einem Preis von €850.00 hier vorbestellt werden, die Lieferung sollte dann im November erfolgen: http://www.abwatches.net/

© Bilder: Alessandro Baldieri

Freitag, September 17, 2010

Seikos 5er Meisterstück: Sports 100M Automatic SNZH55K1

Die jüngsten 5er Modelle mit transparentem Drehring-Inlay setzen nicht nur auf Bildern, sondern auch am Handgelenk einen neuen Massstab in Seikos Einsteigerlinie: Nachdem ich nun selbst die Gelegenheit hatte, ein Exemplar (SNZH55K1) kurz vor die Linse zu kriegen, kann ich die allgemein herrschende Euphorie noch besser verstehen – nicht nur von der Optik, sondern auch von der Haptik her ist die 100m wasserdichte Uhr ein Hammer. Und bei einem Preis von 185 Dollar erübrigt sich eigentlich jede weitere Diskussion.

Für mich ist die Uhr mit rund 41mm (ohne Krone) indes einen Tick zu klein (die Krone auch); verstärkt wird dieser Eindruck durch ein relativ breites (angenehm massives) Band. – Mit entsprechendem Nato- oder Lederband könnte diesem Effekt zwar optisch begegnet werden, aber dann bliebe für mich immer noch die etwas zu augenscheinliche Orientierung an der rund 70x teureren Fifty Fathoms von Blancpain.

Ansonsten aber: Sehr starke Kaufempfehlung.

Nebst der hier gezeigten Version gibt’s u.a. noch die SNZH57K1 mit goldfarbenen Indexen, die SNZH60K1 mit vergoldetem Gehäuse, die SNZH51K1 mit weissem Blatt, die blaue SNZH53K1 und eine schwarz/silbrige mit der Nummer SNZH51K1 . Und vermutlich noch eine Version im geschwärzten Gehäuse SNZH59K1. Mindestens.

Die Preise bewegen sich momentan zwischen 185 und 225 Dollar, als Antrieb kommt ein 7S36 zum Einsatz, das Glas ist Hardlex. - Die transparente Lünetteneinlage aber mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht.

So. Sollte ich nicht doch auch noch schwach werden, dürfte mit diesem dritten Beitrag auch die Berichterstattung zu dieser 5er abgeschlossen sein. ;-)

RGM: 300er neu mit Perlmutt-Zifferblatt

© Bild: RGM Watch Company

Während ich normalerweise Perlmutt-Zifferblätter eher nicht so doll finde, ist die Kombination der 300er von RGM mit hellem Drehring noch gar nicht mal so schlecht ausgefallen…

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Die Schneewittchen-Ploprof ist da

white_ploprof_omega_boutique Jeweils ein gutes Indiz für die bevorstehende Auslieferung einer Omega-Neuheit,  ist deren Auftauchen innerhalb der Kollektionsübersicht der Website. So geschehen vor wenigen Wochen, als die im Frühling in Basel vorgestellte weisse Ploprof (Ref. 224.32.55.21.04.001 & 224.30.55.21.04.001) endlich Eingang in die Site gefunden hat. Kurze Zeit später tauchten auch schon die ersten “Feldberichte” auf und auch hier vor Ort konnte die Uhr vereinzelt gesichtet werden. In diesem Sinne: Wer schon lange auf die weisse Variante der Ploprof geschielt hat: Sie wäre jetzt da.

Donnerstag, September 16, 2010

Aeronautec: Same same, but different

 
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Wer öfters hier mitliest, dürfte jetzt ein Déjà-vu haben: Mindestens zwei der oben abgebildeten Kandidaten stammen nämlich wieder mal aus der bunten Box des fernöstlichen Private-Label-Marktes; das Modell links hatten wir erst kürzlich bei Davis, und das 2000-Meter-Modell in der Mitte ist ja schon fast ein Klassiker geworden mit Mehrfach-Nennung. Mit dem Verzicht auf Originalität fallen in diesem Falle dafür die Preise noch relativ moderat aus. Link 

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Mittwoch, September 15, 2010

Neu bei Orient: (k)ein Diver – FE06001B / W / K & D

orient_FE06001K Wer derzeit bei Orient rumsurft, findet in der Kategorie “Diving Sports Automatic” merkwürdigerweise ein neueres Modell, das dort irgendwie nicht so ganz reinpassen will: Die FE06001 in unterschiedlichen Ausführungen kommt zwar mit Drehring, aber halt eben nicht wirklich fürs Tauchen. Dafür gibt’s eine Kombination aus “The rotating ring with 24-hour indicator for GMT function ( Dual time function)” und “The rotating orientation ring,…”, mit der sich über und unter Wasser Richtung und Zeit in anderen Zeitzonen bestimmen lassen.

Apropos unter Wasser: Die verirrte GMT-Sportuhr bleibt wasserdicht bis 200m Tiefe, verfügt über einen Durchmesser von 45mm und kommt mit einem Orient Kaliber 46P40 in derzeit vier Varianten. Link

via CH © Bild: Orient

Dienstag, September 14, 2010

AP: Royal Oak Diver – das Web Special

ap_roo_diver_web_special Scheint schon ein paar Wochen live zu sein: Das angenehm zurückhaltend umgesetzte Web Special zur Royal Oak Diver von Audemars Piguet. Und erst jetzt fällt mir auf, dass die innere Lünette nur klickweise gedreht werden kann. Link

Samstag, September 11, 2010

Seiko 5 Sports 100M Automatic SNZH55K1 – die ersten Stücke treffen ein


© Bild: Bärchen

Watchlounge-Member Bärchen dürfte hierzulande zu den ersten stolzen Besitzern der neuen Seiko 5er Reihe gehören, die kürzlich quer durchs Web für ziemliches Aufsehen gesorgt haben. - Zu recht, wie obiges Bild definitiv beweist. Gleichzeitig beweist es aber auch, dass die Ähnlichkeit zur Fifty Fathoms von Blancpain kaum zufällig ist und die Theorie mit der Lünette ebenfalls nicht ganz falsch war:

“Das Highlight ist ohne Zweifel die glossy Lünni, keine Ahnung woraus das Inlay gefertigt ist, aber aussehen tut es wie Glas. Vermuten würde ich einen Hartkunststoff wie Acryl,…”

Mehr Bilder und ein Kurz-Review hier: Link

Omega Museum: Seamaster 1000 Prototyp für die Comex

Während bei meinem letzten Besuch in Biel vor 7 Jahren ein Abstecher ins Omega Museum nur auf Voranmeldung möglich war, gelten seit der Wiedereröffnung im Mai 2010 neue Regeln: Nach dem umfassenden Umbau ist das Museum jetzt nämlich öffentlich zugänglich (Mo. bis Fr. von 09.00 bis 17.00 Uhr), der Besuch ist weiterhin kostenlos und das Fotografieren immer noch gerne gesehen (was punkto Uhrenmuseen übrigens zwei erfreuliche Ausnahmen sind!).

Viel wichtiger aber: Nach dem umfassenden Umbau ist die einmalige Sammlung nochmals bedeutend strukturierter und luftiger gestaltet, und auch bei den Exponaten hat sich einiges getan: So findet sich nun bspw. auch ein ebenso seltener wie kurioser Neuzugang in Form eines Prototyps der Seamaster 1000, die um 1970 in geringer Stückzahl für die französische Comex hergestellt wurden, insbesondere für Jacques Monjoin, der die Uhr für diverse Tests eingesetzt haben soll.

Besonders auffällig daran: Der zur Funktionskontrolle degradierte Sekundenzeiger, der auffällig gestaltete Minutenzeiger und die Lünetten-Skala. – Ein Erklärungsversuch in Richtung

“The numbers on the bezel probably show no-deco limits for the depths indicated on the bezel, in meters. Here are these limits, according to the US Navy tables of 1973, and as they are shown on the bezel of the Omega and classic Doxa bezels:”

findet sich hier: Link

In diesem Sinne: Ein Besuch lohnt sich jetzt nochmals ein grosses Stück mehr. Und das nicht nur für Fans der Marke…

Christopher Ward: C60 Trident Pro Automatic Diver

christopher_ward_c60_trident Fast scheint es, als hätte jemand Gefallen u.a. an Bremonts Supermarine Diver (siehe hier) gefunden: Die für Oktober 2010 angekündigte C60 Trident Pro von Christopher Ward bedient sich dann für meinen Geschmack schon etwas zu stark im globalen Design-Baukasten der Taucheruhren.

christopher_ward_c60_trident_dial - Den Namen gab’s aus Würselen, das Zeigerspiel aus Oxfordshire und das Zifferblatt-Wellendesign aus Biel. Lustigerweise sieht man bei Christopher Ward die Inspiration sowohl beim GMT-Modell als auch beim Taucher eher hierher kommen: “The Trident series unashamedly takes its design cues from the iconic 1954 Rolex GMT Master which was the world's first ever dual-time watch - and the C60 Trident - Pro Automatic is no exception.”

Die Details: Je nach Bandwahl kostet die C60 Trident Automatic £299 bis £340. Im Innern der 42mm Uhr kommt ein ETA 2824 zum Einsatz, das bis 300 Meter trocken bleiben sollte. Beim Band gibt’s, Leder, Kautschuk oder Stahl, alternativ gibt’s die Trident wie schon weiter oben erwähnt auch als GMT-Version. Das Datumsfenster ist aber auch dort so unstimmig platziert…

Link / via                                                                                                 © Bilder: Christopher Ward

Freitag, September 10, 2010

Dienstag, September 07, 2010

Horizont-Erweiterung: Sartego und Burett

So ab und zu belohnt ein Blick auf für mich eher unübliche Quellen resp. Kanäle mit der einen oder anderen Überraschung. Oder anders gesagt: Von den Marken Sartego und Burett hätte ich vermutlich nie gehört, wäre ich nicht mal wieder über Amazon’s Taucheruhrenkategorie gestolpert. – Nicht, dass das sonderlich schlimm gewesen wäre, aber wir bemühen uns hier ja auch immer etwas um Vollständigkeit – und alleine schon die Produktbeschreibung ist einen Schmunzler wert... In diesem Sinne:

sartego burett
“Sartego Men's SPA23 Ocean Master Automatic Watch, automatic-self-wind - The Sartego Men's Ocean Master Automatic Watch #SPA23 helps you keep track of important details, and it looks good doing it.”;
Kostenpunkt bei Amazon: U$ 164.00 - Link
“Burett Men's B3201BBFA Neo Icon Collection Automatic Black Watch, swiss-automatic - Built with an intrinsic and modern design, the Burett will effortlessly accompany any suit”;

Kostenpunkt bei Amazon: U$ 514.30 - Link

© Bilder: Amazon

Selbstverständlich können beide Kandidaten punkto Eigenständigkeit und Wiedererkennung wenig Punkte sammeln (ganz zu schweigen von der vermuteten Zeigerqualität bei der Sartego), aber unter dem Aspekt “Horizont-Erweiterung” können die beiden Vertreter durchaus hier stehen bleiben. Und vielleicht hat ja damit auch jemand – wenn auch nur schwer vorstellbar – gar seine Traumuhr gefunden…

Montag, September 06, 2010

Edox taucht mit Christian Redl ab

christian_redl_edox Edox hat bekannt gegeben, mit dem Österreicher Christian Redl eine neue Sponsoring-Kooperation an Land gezogen zu haben. Redl gilt laut eigener Website als “einer der besten Freitaucher unter Eis, was seine zwei Weltrekorde im Streckentauchen unter Eis auch belegen: 90 Meter mit Hilfe von Flossen und 150 Meter mit Hilfe eines Scooters.” Für 2011 plant er einen neuen Rekord:

“The next major project is planned for Austria in early 2011, when Christian Redl will attempt to beat the world free-diving record for depth under ice. Equipped only with a 3 mm neoprene wetsuit, the diver will attempt to beat the record of 60 meters in water at barely 2 degrees.”

Freunde der Marke Edox dürfen sich also voraussichtlich auf ein paar neue Modelle, resp. mindestens limitierte Auflagen bestehender Modelle freuen.

© Bild: Edox

Donnerstag, September 02, 2010

Hai-Käfige sind ja sowas von gestern: 'Cage Of Death'

Wer schon alles ausprobiert hat und demnächst mal nach Australien geht ;-) : Tauchen mit Salzwasser-Krokodilen…

Inspired by […] cage shark-diving, a tourist attraction has opened that allows adrenalin junkies the chance to swim with killer crocodiles. […] Customers pay about £100 to spend 20 minutes swimming alongside the crocs; the largest of the beasts measures a whopping 18ft and weighs over 125 stone, […] at the Crocosaurus Cove park in Darwin, …

Link

Mittwoch, September 01, 2010

Mut zur Lücke: Omega Planet Ocean “RED” und neu mit Sharkproof-Band

mesh_gap Vorneweg: Ich liebe geflochtene Mesh- resp. Milanaise-Stahlbänder. Aber nur an 60er/70er-Jahre-Uhren mit geraden Gehäuse-Abschlüssen wie bspw. der Ploprof.

So überrascht es kaum, dass ich mich bei der Einführung von Breitlings SuperOcean Heritage (s.o.) einfach nicht für die Kombination "Mesh-Stahlband am runden Gehäuse" erwärmen konnte. Und seit Basel 2010 wissen wir, dass auch Omega in diese Richtung einknickt und demnächst die Planet Ocean mit der Lücke beim Bandanstoss anbieten wird: Ruckdee vom TimeZone Omega Forum jedenfalls hat die Kombi mit dem als “Sharkproof” bezeichneten Band schon mal in bester Geheimagenten-Manier im aktuellen Händlerbuch abgelichtet: Link. Und M. Hanke hatte früher schon ein aussagekräftigeres Bild davon eingestellt (siehe hier).

Downtown Mike ergänzt die Sache hier noch mit folgender Aussage: “soon, it won't be available just for the PloProf. I was at the Omega Boutique today, and saw in the product catalogue 20mm, 21mm and 22mm Shark Proof bracelets, with example pictures on the Planet Ocean, Aqua Terra and Speedy.”

omega_po_red_ruckdeeAber glücklicherweise gibt’s im zitierten Post auch schöne News zu entdecken: Wer (wie ich) bei der unter beim obigen Link weiter unten abgebildeten Version "Planet Ocean Red” (Ref. 222.30.46.20.01.002 resp. 222.32.46.20.01.001) stutzt - es müsste sich, sofern die Aussage "I think this is a charity project or something." stimmt, eigentlich um eine Kooperation mit dem Label Red handeln. Ohne Mesh-Band. ;-)

Bild: Ruckdee

Zu Besuch bei der Comex

comex © c24/7

TZ-UK-Mitglied c24/7 nimmt uns freundlicherweise mit auf einen Besuch bei der Comex in Marseille. Standesgemäss mit dabei: eine Comex-Seadweller und eine Ploprof. Link