Dienstag, Juni 29, 2010

Bulova Accutron Curacao Diver

bulova_calypso Bulova zeigt mit der neuen Curacao eindrücklich auf, wie mit wenig gestalterischen Handgriffen eine Taucherlünette jeglicher Ablesbarkeit beraubt werden kann: Man entfernt erstens jeglichen Kontrast und erhöht zweitens die Anzahl von Markierungspunkten…

Abgesehen davon bietet die neue Bulova Accutron Curacao Diver ein 41mm grosses Gehäuse mit halbem Sichtglasboden, dahinter ein Sellita SW200, das aber bis lediglich 100 Meter vor Wasser geschützt bleibt.

Das Zifferblatt gibt’s blau oder schwarz. Und als Varianten stehen Stahl oder ein rotvergoldetes Gehäuse bereit, die Preise starten bei € 690. Alternativ zum abgebildeten Kautschukband gibt’s auch ein Stahlband.
© Bild: Bulova / via

Montag, Juni 28, 2010

Rolex Deepsea im ewigen Eis

deepsea_polar  © deepseaunderthepolenews.com

Unter http://www.deepseaunderthepolenews.com lässt sich eine Expedition von 8 Abenteurern, Forschern und Tauchern nach erleben, die tauchend und auf Ski durchs resp. unters Eis gegangen sind. Mit dabei: Die Deepsea von Rolex. Link

Dienstag, Juni 22, 2010

TAG Heuer: Aquaracer neu auch als Chrono

th_aquaracer_chronograph Während die soeben bei Timezone vorgestellte PVD-Variante der Aquaracer von TAG Heuer schon vor ein paar Monaten an der Baselworld präsentiert wurde (ein Bild davon gibt’s hier), gehört die bislang nicht gezeigte Chrono-Version nun definitiv auch hier vorgestellt: Die 44mm grosse Uhr gibt’s wahlweise mit Stahl- oder Kautschukband, als Werk kommt ein ETA 7750 zum Einsatz (bei TAG Heuer als Calibre 16 bezeichnet).

Wasserdichtheit liegt bei 500m. Und das Datum liegt hier wieder gewohnt bei 3 Uhr… ;-)

 

© TAG Heuer / via

Montag, Juni 21, 2010

Fred - Gladiateur

fred_cannes Wieder mal voll an mir vorbei gerutscht: Der französische Juwelier Fred kann dank Konzern-Zugehörigkeit zu LVMH nicht nur Schmuck anbieten, sondern offensichtlich auch Uhren mit Drehing - hier die Dreizeiger-Version der Gladiateur. Und deshalb ist auch hier ab sofort wieder eine (Bildungs-)Lücke geschlossen (dass die Uhren kaum zu Tauchen taugen, lassen wir jetzt mal aus). Verbaut werden laut Website Komponenten von Schwestermarken, so verfügt der bis 200m wasserdichte Chrono innerhalb der Gladiateur Reihe beispielsweise über ein El Primero Werk von Zenith

Mittwoch, Juni 16, 2010

Graham: Britishness im Jura

Einer der Hersteller, der für meinen Geschmack hier definitiv zu wenig Erwähnung findet, ist die für ihre extravaganten Uhrenmodelle bekannte Marke Graham London. – Nicht nur optisch weit weg vom tickenden Mainstream positioniert, sondern auch geografisch von meinem eigenen Standort etwas weiter weg, ist es einem glücklichen Zufall zuzuschreiben, dass ich heute in der Uhrenstadt La-Chaux-de-Fonds die Gelegenheit erhalten habe, gleich beide Missstände mit einem Schlag zu beseitigen. Oder wie die Einheimischen zu sagen pflegen: What a pleasant surprise!… ;-)

Während Graham selbst es in sehr kurzer Zeit geschafft hat, eine kleine aber umso eingeschworenere Community von Sammlern für sich zu begeistern, wurde erst im Jahr 2007 der für dieses Blog relevante Schritt ins Wasser gewagt: Mit der damals lancierten Chronofighter Oversize Diver darf man getrost von einer gelungenen Interpretation des dominierenden Hausthemas sprechen, schafft sie es doch, den charakteristischen Chrono-Bügel mit einem erstaunlich harmonisch/dezent umgesetzten Drehring zu kombinieren.

Selbstverständlich sollte man diese Uhr so wenig als ultimatives Tauch-Instrument für Hardcore-Diver betrachten, wie man eine gewachste Barbour-Jacke als Synonym hochfunktionaler High-Tech-Bekleidung verwenden sollte – die Chronofighter Diver ist dafür ein erfreulich erfrischender Kontrast im teilweise etwas zu uniform gewordenen Markt der Taucheruhren. – Und wenn man einmal eine in Händen gehalten hat, hört man fast nicht mehr mit dem Rumhantieren auf… ;-)

Mittlerweile sind innerhalb der Kollektion bereits mehrere Farbvarianten erhältlich, die oben abgebildete Chronofighter Oversize Diver “Deep Purple” (Ref. 20VEZ.B24A.K10N) zählt dabei naturgemäss zu den farblich etwas gewagteren Optionen… (Grossansicht jeweils bei Klick).

Etwas weniger Mut zum Individualismus erfordert die unten abgebildete Chronofighter Oversize Diver “Deep Seal” (Ref. 20VEZ.B02B.K10B) mit orangen Kontrast-Elementen. Sie verfügt ebenfalls über ein im PVD-Verfahren beschichtetes Gehäuse (47mm Durchmesser) und ist wie alle Chronofighter Diver bis 300 Meter wasserdicht. Dazu kommt ein integriertes Heliumventil bei 2 Uhr. Selbstverständlich sind auch Versionen mit unbehandeltem Edelstahlgehäuse erhältlich. Die Preise für die Diver liegen laut Watchtime-Datenbank zwischen 6’500 und 7’500 Euro.

 

Und auch wenn ich selbst eigentlich dachte, für das Thema “Stealth-Uhr” mittlerweile abgehärtet zu sein, so hat mich persönlich doch diese herrliche brachiale Version am meisten überzeugt:

Ein paar weitere Schnellst-Impressionen vom Graham London Firmensitz in La-Chaux-de-Fonds (Grossansicht ebenfalls bei Klick):

Mehr Infos gibt’s hier: Link

Montag, Juni 14, 2010

Omega Planet Ocean Liquidmetal: Der Film

Wenn die Uhr doch nur halb so beeindruckend wäre, wie auf den offiziellen Bildern…

Links und rechts: Ein paar Schnellschusslinks zum Wochenauftakt

resco_patriot Die Resco Patriot (siehe Abbildung links oder früherer Beitrag hier) nimmt weiter Gestalt an:

“…following the progress of my little watch venture. I have a few pictures of the revised bezel. As you can see it is a bit beefier than it was and more user friendly. The case will still accept a domed crystal and nothing else has really changed but the bezel and the case finish…”

Hier gibt’s ein paar zusätzliche Gehäuse-Bilder: Link

Und auch bei Sarpaneva’s Korona K0 (hier schon mal vorgestellt) geht’s weiter – Facebook-Nutzer können hier einen Blick wagen: Link

Für die jüngste Generation der IWC Aquatimer gibt’s nebst Kautschuk- und Stahl- auch wieder ein passendes Velcro-Band; der Adapter dazu haut mich jetzt aber nicht aus den Flossen. Bilder gibt’s hier: Link

Unter dem Namen “RedSea Dive Watches” wagt sich ein weiteres Start-up (oder besser Dive-under?) an den Start. Inspiriert wurden die derzeit zwei Uhrenmodelle namens “Holystone” und “Six Pounder” von der Terminologie der Piraten. Mehr dazu hier: Link & Link

Während ich normalerweise kein Freund von sog. Frankenwatches bin, muss ich im Falle der hier präsentierten Seiko Sumo mit Marinemaster-Zifferblatt eingestehen, dass das Resultat ziemlich gut wirkt. Und die gnadenlos ehrliche Story zur Uhr trägt ihren Teil zum Augezudrücken bei: Link

Watchtime.net taucht unter

Rechtzeitig zum Sommeranfang hat das Uhrenportal Watchtime.net ein digitales Special zum Thema Taucheruhren aufgelegt.

Samstag, Juni 12, 2010

Wo die Preiskontinentalplatten aufeinander prallen

Die Omega Seamaster 1200 Ploprof in der Version mit schwarzem Kautschukband (224.32.55.21.01.001) und die Eterna KonTiki Diver, ebenfalls mit schwarzem Kautschukband (1594.41.40.1154) sind beides Uhren, die eher im extremen Taucheruhrenbereich positioniert worden sind: Nicht nur, was den eher kompromisslosen Look betrifft, sondern vor allem, was die Konstruktion dahinter betrifft: Beide unterstreichen ihr Wesen mit eher aufwändigen Drehringsperren, auch wenn die Eterna mit dem Klappgehäuse historisch nicht ganz so aus dem Vollen schöpfen kann, wie Omega mit dem roten Knopf. Und beide darf man preislich eher im oberen Bereich ansiedeln. price_comp_omega_eterna Und schon sind wir beim eigentlichen Thema: Die Kluft zwischen Listenpreis  (€6’400 bei Eterna und €5’990 bei Omega) und den derzeit verlangten Graumarkt-Preisen auf eBay ist bei zwar bei beiden Uhren gegeben, wie der obige Schnellvergleich über mehrere aktuelle Angebote zeigt; im Falle der Eterna ist er aber fast schon als erschreckend gross zu bezeichnen. Bei der Ploprof indes befindet sich der Graumarkt-Preis eigentlich im üblichen Rahmen.

Selbstverständlich wird nun jeder selbst entscheiden müssen, ob der Kauf im Ausland resp. ausserhalb des offiziellen Händlernetzes, Zuschläge beim Import und allfällige Abschläge beim Service die Preisdifferenz wert sind; aber zumindest bei einer der beiden Uhren fiele mir die Entscheidung nicht ganz so schwer...

Freitag, Juni 11, 2010

IWC: Aquatimer Chronograph Edition Jacques-Yves Cousteau

iwc_aquatimer_chrono_cousteau_2010_front IWC Schaffhausen unterhält seit 2003 eine Partnerschaft mit der Cousteau Society – eine Partnerschaft, die schon vier limitierte Versionen der Aquatimer hervorbrachte. Die heute offiziell vorgestellte Aquatimer Chronograph Edition Jacques-Yves Cousteau (Ref. IW376706) ist hierbei die jüngste Sonderedition und gleichzeitig auch die erste unlimitierte Uhr innerhalb dieser Kooperation (die zudem erstmals auch ohne orange Farbakzente auskommt): Sie wurde anlässlich des 100. Jubiläums des Geburtstages von Jacques-Yves Cousteau lanciert und zeichnet sich vor allem durch ein signiertes ardoisefarbenes Zifferblatt sowie durch die Portrait-Gravur von Jacques-Yves Cousteau auf dem Gehäuseboden aus (siehe Abbildung unten).

Ansonsten gibt’s wie gewohnt ein Kautschukarmband, 120m Wasserdichtheit, 44mm Durchmesser und 15mm Höhe. Als Werk kommt ein 79320 zum Einsatz, das auf einem 7750er basiert. Der Preis liegt bei 5’000 Euro.

iwc_aquatimer_chrono_cousteau_2010_back 
© Bilder: IWC Schaffhausen

Montag, Juni 07, 2010

Frische Zifferblatt-Texte

Ausnahmsweise soll’s in diesem Beitrag mal nicht direkt von der Uhr handeln, sondern um Zifferblatt-Texte. Die beiden (übrigens von Quartzwerken angetriebenen und eher im Bereich Mode positionierten) Uhren von Marc Ecko (untere Hälfte) und Gant (obere Hälfte) sind mir nämlich in kurzen Abständen nur deshalb aufgefallen, weil sie etwas unkonventioneller damit umgehen.

gant_ecko_dial_text  © Marc Ecko & Gant

Gant findet es beispielsweise enorm wichtig, den Trägern der bis 1’000 Meter wasserdichten Ocean Grove zu sagen, man solle bei der Krone unbedingt den Tipp “do not operate submerged” beachten. Aha. Wer also immer wieder mal den Impuls unter Wasser verspürt, die Zeit neu einzustellen, weiss jetzt, das geht so nicht.

Bei Marc Ecko will man erst gar nicht pseudo-professionell wirken, sondern geht dafür bedeutend unkonventioneller mit der Tiefenangabe um: “Fresh to Depths of 50M”. Ob man nun “50 Meter” als Tiefe bezeichnen will und “Fresh” als verbindliche Leistungsangabe bezeichnen kann, sei dahingestellt, aber unkonventionell ist’s allemal. Immerhin. ;-)

Wer will: Mehr zur Ocean Grove von Gant gibt’s z.B. hier, und mehr zur Flint von Marc Ecko gibt’s hier.

Sonntag, Juni 06, 2010

Oris: Ein bisserl Hilfe mit der Great Barrier Reef Diver

Die Uhr selbst haben wir ja schon längst im Umfeld der Berichterstattung zur Baselworld 2010 vorgestellt, aber nachdem momentan der Press Release dazu rumgeistert, auch hier noch mit etwas mehr Informationen: Die auf 1’000 Stück limitierte Oris Great Barrier Reef Diver wurde in einer Kooperation mit der Australian Marine Conservation Society (AMCS) lanciert, was der blaue Gehäuseboden entsprechend dokumentiert.

Die (passend zum grössten Korallenriff der Erde) 47mm grosse Uhr ist wasserdicht bis 1’000 Meter und verfügt über ein Helium-Ventil, das gemeinsam mit der Krone auf der linken Gehäuseseite platziert wurde; als Werk kommt ein ETA 2895 zum Einsatz.

Wer mit dem Kauf aber nun wirklich “help protect and preserve the Great Barrier Reef möchte, dürfte angesichts der etwas kümmerlich klingenden Oris will donate 50 Swiss Francs for each watch sold to the AMCSvielleicht eher den regulären Spendenweg wählen wollen…

via

Donnerstag, Juni 03, 2010

Helson: Shark Diver 2000

Einer der Vorteile dieses Blogs ist, dass dadurch u.a. auch Menschen in meinem näheren Umfeld mit dem Uhrenvirus infiziert werden; das wiederum bedeutet praktischerweise, dass sich in regelmässigen Abständen Taucheruhren vor meine Linse verirren, die’s sonst eher nicht in meine Nähe geschafft hätten. Die hier gezeigte Shark Diver von Helson (früherer Beitrag hier) ist so eine Uhr – und deshalb gibt’s weiter unten noch ein paar Schnellschuss-Bilder.

Zur Uhr selbst: Nachdem ich selbst ja schon genügend Nahkampf-Erfahrung mit dem Grundmodell sammeln konnte, gibt’s zur Verarbeitungsqualität dieser tendenziell brachialen 46mm Uhr wenig Neues zu sagen, das hier nun verwendete ETA-Werk ist ebenfalls solide, aber natürlich wenig exklusiv, die ZB-Gestaltung und Zeigerwahl gehört für mich nach wie vor zu den gelungeneren Versionen.

Besonders erfreulich: Der Gehäuseboden geht über den i.d.R. sichtbaren inneren Gehäuse-Container heraus und schliesst hier bündig mit dem Gehäuserand ab. Die Leuchtmasse ist beeindruckend und entsprechend üppig aufgetragen, was beim Leuchtdreieck entsprechend auffällt.

Damit zurück zu den Bildern (Gross-Ansicht bei Klick):

Mehr Infos zur Uhr gibt’s hier beim Anbieter: Link

Dienstag, Juni 01, 2010

Angular Momentum: Abtauchen mit der Beryllium Diver

angular_momentum_freehand_beryllium_diver_1 © Angular Momentum

Im August 2009 stellte der Uhrenhersteller Angular Momentum seine ebenso eigenständige wie eigenwillige Interpretation des Themas Taucheruhr vor (siehe hier), jetzt folgt bereits die erste Variante davon: Die Freehand - Beryllium Diver – Magnus bringt laut Mitteilung ein

“three-body case and fittings entirely made of Bronze, interior parts of Beryllium Bronze, sapphire crystal, screwed back with sapphire crystal”

mit, das satte 350 Gramm auf die Waage bringt. Weitere Bilder gibt’s gleich weiter unten, mehr Informationen gibt’s hier: Link

angular_momentum_freehand_beryllium_diver_2 angular_momentum_freehand_beryllium_diver_3 angular_momentum_freehand_beryllium_diver_4

© Angular Momentum