Vielleicht lag’s ja einfach an der fehlenden Drehring-Markierung, weshalb mir Sectors neueste mechanische Taucheruhr vor Ort in Basel nicht aufgefallen ist – an der zurückhaltenden Gestaltung kann’s ja sicher nicht gelegen haben…
Wie auch immer: Die bis 1’000 Meter wasserdichte Shark Master 1000 von Sector kommt sowieso mit dermassen spärlichen Informationen zu Kronenfunktion, Werk & Co. , dass es eher schwierig wird, hier was halbwegs Verwertbares zu schreiben. Immerhin findet sich in der als Testimonial gewählten Figur des Freitauchers Patrick Musimu noch ein bisserl mehr: “Patrick Musimu joins Mr. Massimo Carraro, Sector's CEO, and introduces project NL Triple Quest during press conference in the Basel Fair”. Das war’s dann aber auch schon wieder von der Seite. Und so warten wir halt, bis wir vielleicht eines Tages herausfinden, ob hier entweder ein Zwergenwerk in ein moderates Gehäuse eingeschalt wurde, oder ob die Uhr drumrum ganz einfach relativ gross (nicht nur im Vergleich zu den Zeigern) geworden ist… © Bild: Sector
Getreu dem Motto “These watches are not created for everyone. They are exceptional timepieces intended for exceptional people.” präsentierte



Und wie jedes Jahr hat auch 2010 mehr als eindrücklich gezeigt, was das fokussierte Community-Interesse an den News aus Basel für die Statistik einer Website mit diesem Schwerpunkt bedeutet (Rekord war der 17. März, gefolgt vom offiziellen Eröffnungstag):







Eine der Neuheiten, die mir beim ersten Durchgang durch die Lappen gegangen ist: Die mit dem “No Radiation” Symbol versehene Tribute to Fifty Fathoms. Mehr zur Fifty Fathoms gibt’s 
Sehr erfreulich: Eterna bringt die Super KonTiki aus 1973 in einer limitierten Heritage-Auflage (1973 Stück) wieder zurück ans Handgelenk. Zu welchem Preis, bleibt momentan noch offen, aber es geistert die Zahl 2’175 Euro durchs Web. 






Zum 50. Geburtstag der Admiral’s Cup Linie gönnte sich 





Wie
Die neue Superocean macht keinerlei Kompromisse bei den technischen Qualitäten, die den Mythos begründeten, doch sie besticht durch ihren völlig neuen Look. Die Lünette mit Kautschuk-Einlage lebt von ihren geneigten Ziffern und den Kannelüren, die ihre technische Anmutung und ihre Bestimmung für aussergewöhnliche Situationen unterstreichen. Das stark von Reliefs geprägte Zifferblatt nimmt diese kraftvolle Geometrie in den Appliken von Indexzeichen und Ziffern auf, die sich vom schwarzen Abyss-Grund abheben, den wiederum ein abgeschrägter Höhenring in den Farben blau, gelb, rot, silbern oder schwarz umgibt. Eine Taucheruhr par excellence, wasserdicht bis 1500 Meter und ausgerüstet mit allem, was ein Profiinstrument braucht, so beispielsweise ein Helium-Druckausgleichsventil, das automatisch das Gas entweichen lässt, das sich im Innern bei Überdruck ab etwa 3 bar ansammelt.”

© Bilder oben und Mitte: Luminox
Ebenfalls gibt’s nun auch einen ersten (wenn auch illustrativen) Eindruck davon, wie sich die unterschiedlichen Farben der Leuchtmittel-Röhrchen im Dunkeln verhalten, hier abgebildet die Version mit orangen Zifferblatt-Elementen. Dazu die PM: “The Luminox Light Technology (LLT) ensures easy and immediate readability, and is always visible, constantly glowing for up to 25 years. The tiny micro gas light glass tubes that guarantee constant visibility...”


Auch wenn die Tafel vor der Tür 71 sagt, ging’s heute doch um die 73. Ausgabe der Uhrenbörse im
Die aufgerufenen Preise sind in der Regel auf Hochkonjunktur-Niveau (was vielleicht auch der Grund ist, warum die selben Händler immer noch die selben Uhren verkaufen wollen…), bei den Neu-Uhren herrscht völliger Stillstand. Der Graumarkt scheint immer noch nicht gewillt zu sein, die neuesten Uhren anzukaufen, und so sucht man eher vergeblich nach einem wirklich aktuellen Angebot.