Montag, Januar 30, 2012

Seiko: SBDC019

Seiko_SBDC019Seit Anfang Jahr geistert nach der gelben eine weitere limitierte Sumo durchs Web, die im direkten Vergleich aber wohl eher als Edition “Villa Kunterbunt” bezeichnet werden könnte: Ein schwarzes Gehäuse, ein türkis-grünes Blatt und ein blau-gelber Drehring stellen schliesslich eine eher seltene Farb-Kombination in der mechanischen Uhrenwelt dar… 550 Exemplare soll es davon insgesamt geben, und bis auf das Glas und die Datumslupe bleibt die grüne Version baugleich zur normalen Sumo-Reihe.

Nichtsdestrotz: Etwas weniger irritierend zeigt sich das Modell in ersten normalen Bildern, hier gibt’s gar ein Unboxing-Video davon: Link

© Seiko / via

Dienstag, Januar 24, 2012

JLC: Der Film zum Chrono

Immerhin hat man sich dem Thema Tauchen mal von einer anderen Richtung genähert…

Montag, Januar 23, 2012

50 Jahre Bond. James Bond.

50_Bond_omega_smp© Omega

Keine Ahnung, wie viele limitierte Versionen es mittlerweile von der Seamaster schon rund um die Bond-Filme gegeben hat, aber hier ist eine weitere (11’007 Stück), zum 50. Jubiläum der Reihe, die ebenfalls mühelos ihre Käufer finden wird. Dennoch: Nicht mein Ding, ich ziehe die reguläre Version vor, aber der Boden hat noch was.

via

Montag, Januar 16, 2012

SIHH 2012, 16. bis 20. Januar 2012 in Genf

sihh_2011 Das noch junge Uhrenjahr 2012 erfährt die nächsten 5 Tage seinen ersten grossen Höhepunkt: In Genf startet heute der renommierte Salon International de la Haute Horlogerie (mit Schwerpunkt auf die Richemont-Uhrenmarken), und wird wie gewohnt sicher auch wieder die eine oder andere Taucheruhrenneuheit an die Oberfläche bringen (nebst der bereits enthüllten Neuheit von JLC, oder der neuen AP Royal Oak offshore Diver in Carbon).

Damit aber noch nicht genug: Fast zeitgleich versucht nämlich u.a. wieder auch die noch junge Geneva Time Exhibition GTE (15. bis 20. Januar), von der thematischen Aufmerksamkeit zu profitieren - sie dürfte also ebenfalls noch für die eine oder andere Überraschung gut sein. In diesem Sinne darf man also gleich zweifach auf die kommenden Tage gespannt sein…

Donnerstag, Januar 12, 2012

JLC: Deep Sea Vintage Chrono

jlc_deepsea_chrono© JLC

…und schon hat das junge Uhrenjahr 2012 ein erstes wirkliches Highlight, auch wenn die historische Vorlage in diesem Fall nicht ganz so gegeben ist: JLC schiebt nach der 2011 lancierten Alarm-Uhr (siehe hier) nun einen mehr als ansprechenden, unlimitierten Chrono nach:

“2012 sees the introduction of a new water-resistant watch inspired by the Memovox Deep Sea: the Jaeger-LeCoultre Deep Sea Vintage Chronograph. […] Featuring a 40.5 mm case size similar to that of the Memovox Tribute to Deep Sea, this model is endowed with a range of characteristics that are bound to thrill connoisseurs.”

Im Innern der bis 100 Meter wasserdichten Uhr kommt das Jaeger-LeCoultre Kaliber 751G zum Einsatz. Mehr zur Neuheit gibt’s hier: Link

Mittwoch, Januar 11, 2012

Fortis: Marinemaster Vintage Chronograph

fortis_marinemaster_LE_chrono_orange© Fortis

Zum hundertsten Geburtstag bringt Fortis u.a. je eine orange (abgebildet) Version mit schwarzem Blatt und eine blau akzentuierte Version mit grauem Blatt des Marinemaster Chronos im mehr oder weniger originalen 70er-Jahre-Look:

“As a tribute to this collection and especially on the occasion of the centennial of FORTIS, the Marinemaster from the 70s is re-editioned. […] coming in a limited edition of 500 pieces per execution celebrating the companys‘ 100th anniversary.”

Der Durchmesser liegt bei 40 mm, die Wasserdichtheit bei 50 Metern. Mehr dazu hier: Link

Blancpain: X Fathoms in Real-Life

blancpain_x-fathoms
© Watchonista.com / pifpaf

WUS-Mitglied pifpaf hat ein paar äusserst sehenswerte Detailaufnahmen der X Fathoms geposted: Link

(k)eine graue Maus: neue Variante der Zodiac Oceanaire

Zodiac-ZO8009_greyEs ist nun mittlerweile auch schon wieder knapp 6 Jahre her, seit ich die Zodiac Oceanaire erstmals genauer begutachtet habe (mit eher gemischten Gefühlen, siehe Review). Nichtsdestotrotz hat die Uhr bis heute optisch nichts an Attraktivität verloren, und die jüngste Version, ganz in Grau, zeigt den Grund wieder einmal gut auf, selbst wenn der Begriff Funktionalität hier vergeblich gesucht werden sollte.

Die als ZO8009 geführte Version bleibt wie ihre Schwestermodelle bis 200 Meter wasserdicht, im 45 Millimeter  beschichteten Gehäuse tickt ein Claro 888, der Preis liegt bei 475 Euro.

via /© Bild: Zodiac

Freitag, Januar 06, 2012

2012: Das Uhrenjahr

Weltuntergang war einmal, Jahresrückblicke ebenfalls: Watchtime-Mitglied mfz wirft in seiner umfangreichen Jahresvorschau einen wundervoll zynischen Blick auf die Uhrenbranche, und was sie bewegen könnten – Beispiel:

Februar
Hublot bringt ein Sondermodell zum Schlittschuh-Wikingerrennen von Uppsala nach Stockholm. Erstmals wird ein Uhrengehäuse aus Wassereis gefertigt. Die auf 2012 Exemplare limitierte Uhr wird in einem eigens gestalteten Miele A++ Kühlschrank geliefert.

Prädikat: Unbedingt lesen. Link

Mittwoch, Januar 04, 2012

Sichtglasboden mal anders…

howard

Grossartige Idee: Das National Sea Life Centre in Birmingham stattete den Einsiedlerkrebs Howard kurzerhand mit einem Glashaus aus, sehr zur Freude der Besucher – lässt sich doch so ausnahmsweise mal ein Blick ins Innere werfen.

'He doesn't know it but all his vulnerable organs and soft parts are now on full view. Normally you'd only see the eyes, legs and claws so he's a really fascinating subject to show off to visitors and help them learn. 'We've had a selection of bigger shells made, so when he's ready to swap again he'll just move into the next.' Howard is a red hairy hermit crab - Dardanus megistos in Latin - and is normally found on reefs in the Indo-Pacific region, from Africa to the South China Sea.

Mehr: Link

Panerai im Einsatz

Wer sich für den militärischen Hintergrund von Panerai interessiert: Jean-Michel vom MDP hat ein eher seltenes Filmdokument von “Kampfschwimmer Allemands en 1944 se préparant a plonger” aufgetrieben.

Rado: neue Taucherlinie

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© Rado

Es ist noch gar nicht so lange her, als Rado mit der R12639023 einen Tauchgang mit innenliegender Lünette wagte, jetzt, gegen Ende 2011 stellte das Lengnauer Unternehmen bereits einen neuen Entwurf vor mit bedeutend klassischeren Formensprache angelehnt an die 70er. Die abgebildete D-200, mit 42mm Durchmesser wasserdicht bis 200 Meter, wird begleitet von einem 44mm Chrono (siehe unten), insgesamt schafft es die Kollektion vom Start weg auf “fünf Chronographenversionen und fünf klassische Modelle mit drei Zeigern”. Weitere Details:

“Diese […] Uhr ist mit ihren drei Zeigern aber nicht nur eine elegante Reminiszenz an alte Zeiten, sondern mit ihren modernen Designelementen auch auf der Höhe der Zeit. Zu diesen Elementen gehört zum Beispiel eine Zyklop-Lupe im sanft gewölbten Saphirglas über der Datumsanzeige. […] Armbänder mit Hightech-Keramikgliedern oder robuste Kautschukbänder – verstärken den Eindruck von Tragbarkeit und Alltagstauglichkeit. Weitere Hingucker sind metallisierte, stahl- und goldfarbene applizierte Indizes, eine einseitige Lünette mit Hightech-Keramikeinsatz und ein bewegliches Ankersymbol, das Markenzeichen des integrierten Schweizer Automatikuhrwerks.”

Bei den Werken gibt’s einerseits das ETA 2824-2, beim Chrono andrerseits das ETA A05.H31.

rado_d_200_chrono
© Rado

Weitere Infos: Link / via

Montag, Januar 02, 2012

UTS: Willkommen im Club der 4000er

uts_4000© UTS München

Die deutsche Uhrenschmiede UTS München unterstützt mit dieser Neuheit wohl nicht unbedingt diejenigen Kunden, die den Vorsatz gefasst haben, im neuen Jahr eher Gewicht verlieren wollen: Die UTS 4000 setzt den firmeneigenen Rekord einerseits auf 4’000 Meter Wasserdichtheit, dürfte aber andrerseits mit 45mm Durchmesser und 17.5mm Höhe ein ziemlich stolzes Kampfgewicht mitbringen. ;-)

Angetrieben wird die auf 200 Stück limitierte Uhr von einem ETA 2824-2, der Preis ist derzeit noch nicht veröffentlicht worden. Erstes Fazit: Ein durchwegs gelungener Start ins neue Uhrenjahr.

via

Sonntag, Januar 01, 2012

I believe I can fly…

Verkehrte Welt mit fasinierenden Aufnahmen. Und damit alles Gute für 2012!

Mittwoch, Dezember 28, 2011

Seikos Geburtsstätte: Wako Ginza


Ein weiteres uhrmacherisches Must-see von Tokyo ist unbestritten der Wako Department Store in Ginza: Wako wurde 1881 als Uhren- und Juweliersladen von Kintarō Hattori gegründet, und ab 1892 begann dann die Produktion resp. der Verkauf unter dem Namen Seikosha, was ab 1924 in der Marke Seiko mündete. Hierauf beruht somit die 130jährige Geschichte von Seiko. Mehr dazu u.a. auch hier: Link

Der Shop im Erdgeschoss selbst führt neben einem nahezu vollständigen (höherpreisigen) Seiko-Sortiment u.a. auch Uhren unter der Marke Wako. Mehr dazu hier: Link

Dienstag, Dezember 27, 2011

Seiko: Institute of Horology


Wer sich für die Geschichte von Seiko interessiert, dürfte auch ein entsprechend grosses Interesse an einem Besuch des firmeneigenen Museums haben. Und logischerweise stand genau dieser Besuch somit in meinem Fall schon seit etlichen Jahren ganz oben auf meiner persönlichen Wunschliste. Einziger Haken daran: das Museum liegt etwas weg vom durchschnittlichen Schuss, in Tokyo. Aber für genau etwas gibt’s ja schliesslich Weihnachten. Und Miles and More… ;-) 

Die auf zwei Stöcke verteilte Sammlung kann grundsätzlich in zwei Themen eingeteilt werden: Im Erdgeschoss wird ein faszinierender Blick auf die Geschichte der Zeitmessung aus eher asiatischer Perspektive ermöglicht, im zweiten Stock wird die nicht minder spannende Geschichte von Seiko beleuchtet. Ab Februar wird die umfangreiche Sammlung während ein paar Wochen geschlossen und sollte dann ab April 2012 in neuem Glanz wiedereröffnet werden.

Ein paar erste Impressionen:

Wer also selbst mal Gelegenheit hat, einen ohnehin lohnenswerten Besuch von Japans Mega-Metropole mit einem ebenso lohnenden Besuch des Seiko Institute of Horology zu verbinden, hier gibt’s alle Infos für die Planung: Link 

An dieser Stelle noch ein ganz herzliches Dankeschön für den freundlichen Empfang an die Herren Masayasu Akiwaza und Akira Suzuki.

Dienstag, November 29, 2011

Michel Herbelin: Limitierte Newport Trophy

herbelin_newport_orange_LEUnter dem Motto “Es braucht ja nicht immer einen zwingenden Anlass für eine limitierte Edition einer Uhr” verpasst Michel Herbelin seiner Newport Trophy einen orangen Drehring und bietet die auf 100 Stück begrenzte Version zum Preis von 999 Euro an. Angetrieben wird das 200 Meter wasserdichte Stück von einem ETA 2824.

Wen das bereits überzeugt, hier gibt’s mehr: Link

© Bild: Michel Herbelin

Donnerstag, November 24, 2011

VDB: Nordic Nightmare

vintage_vdb_nordic_nightmare© Vintage VDB

Mit der Bezeichnung “Nordic Nightmare” ist nicht etwa Islands Eyjafjallajökull gemeint, sondern die jüngste Kreation aus der Werkstatt von Vintage VDB. Die Krone wirkt noch etwas verloren, der Name ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt präsentiert sich auf den ersten Bildern ein eher geglückter Wurf. Mehr davon auf der Facebook-Page des Unternehmens: Link

Dienstag, November 22, 2011

Seiko: SRP172K zum 130.

seiko_srp172kAuch innerhalb der 5er Reihe von Seiko gibt’s ein paar Jubiläumsmodelle zu vermelden, welche die Farbkombi Dunkelgrau/Rotgold weiterziehen, die abgebildete SRP172K übernimmt dabei mit 100 Meter Wasserdichtheit die Rolle des optischen Tauchers. Durch den Glasboden gibt’s offenbar ein leicht verändertes Finish beim 4R36 zu sehen (obschon das mit den derzeit verfügbaren Bildern nur schwer nachvollziehbar ist):

“The movement is exquisitely finished with an engraved rotor, polished edges to the bridges and hairline shading on the main surfaces.”

Der Listenpreis liegt bei 699 Dollar, inoffiziell gibt’s die Uhr bei den üblichen Verdächtigen aber bedeutend günstiger. Mehr dazu hier: Link / ein paar Real-Bilder gibt’s hier: Link       © Bild: Seiko

Montag, November 21, 2011

Favre-Leuba: Ab nach Indien

favre_leuba_bathy© Favre-Leuba

Während Eterna erst kürzlich nach China verkauft wurde, hat sich die Indische Tata resp. deren Tochter Titan Industries nun die Markenrechte an Favre-Leuba gesichert. – Das Unternehmen hatte nach einem nicht ganz geglückten Re-Launch Konkurs im 2010 anmelden müssen.

Die Frage ist nun natürlich, ob sich Taucheruhrenfans damit auf ein Comeback der Bathy (oben abgebildet: die wenig erfolgreiche Bathy V.2 mit Tiefenmesser) freuen dürfen, oder ob das gesamte Portfolio unverändert übernommen wird – die derzeit unverändert veröffentlichte Unternehmenswebsite lässt momentan eher die zweite Option vermuten.

Diese: Sous Marine 300

diese_sous_marine_300
© J.G.

Das ist jetzt mal wieder eine eher unübliche Begegnung, die sich da in meine Inbox verirrt hat und hiermit gerne geteilt wird: ein Leser ist im Besitz der abgebildeten Uhr der Marke “Diese”, die sich vom Look her in die späten 60er/frühe 70er einreihen lassen sollte (und vermutlich auch von anderen Marken angeboten wurde).

Diese” ist hierzulande eine eher selten zu sehende Handelsmarke mit französischem Ursprung, die offenbar von der Pariser Uhrenmarke "Duc Oger" abstammt, beide sind noch irgendwie so am Rumwuseln mit Boutiquen in Paris.

Übrigens: Die Uhr steht momentan zum Verkauf – wer sich also dafür interessiert, kann sich gerne via E-Mail melden, ich täte dann den Kontakt herstellen.

Montag, November 14, 2011

Aquadive ist zurück

aquadive_bathyscaphe_300© Aquadive

Was in den letzten Monaten schon massiv die Gerüchteküche anheizte, darf jetzt endlich ganz offiziell bestaunt und vorgestellt werden: Die Wiedergeburt von Aquadive unter der Schirmherrschaft der Wiener Synchron Uhren GmbH (die kürzlich schon die Marke Isofrane wiederbelebt hat).

Drei Modelle (oben abgebildet: Bathyscaphe 300) sind derzeit mit recht selbstbewussten Preisen am Start, Komplikationen à la Tiefenmesser sucht man (noch?) vergebens. Dafür gibt’s Keramiklünetten und viel 70jahre-Charme.

HRV_Aquadive_300Sowohl die auf 500 Exemplare limitierte 47mm grosse Bathyscaphe 300 als auch die mit 42mm Durchmesser spürbar kleinere Bathyscaphe 100 gibt’s als Stahl- und als etwas teurere DLC-Version. Beide haben ein Heliumventil bei 6 Uhr integriert (siehe Abbildung links) und sind wasserdicht bis 1000 Meter resp. 3000 Meter. Beide Uhren basieren auf ETA-Werken (ETA 2386 und 2824), und nebst Isofrane-Band wird’s demnächst auch stählerne Optionen geben:

“…an Optional Aquadive stainless steel bracelet based on a vintage Aquadive design, with automatic ratcheting dive suit extension; or an available stainless steel Mesh bracelet. Bracelet availability, cost, and photos to come.”

Beim dritten Modell handelt es sich um eine limitierte Auflage sog. New old Stock (NOS) Bauteile, von dem es weniger als 60 Stück geben soll. Weitere Modelle sind in Planung.

Alle weiteren Infos gibt’s hier: Link

Ein erstes Fazit: Wer sich in der Vergangenheit für die als Hommagen getarnten Modelle einiger Micro-Brew Uhrenmarken interessiert hat, dürfte sich jetzt entweder freuen oder ärgern: Wer bislang nicht gekauft hat, kriegt hier wohl endlich wieder einmal ein eher originales Modell mit einer gewissen Berechtigung, das zudem vergleichsweise hochstehend verarbeitet wirkt – mit entsprechendem Pricing.

Freitag, November 11, 2011

Trieste: Die vergessenen Zeitmessgeräte

Denkt man in Uhrenkreisen an die Rekord-Tauchfahrten der Trieste, dann meist in nahtloser Verbindung zu Rolex’ Rekorduhr “Deep-Sea Special”, welche an der Aussenseite angebracht mit in die Tiefe ging. Sprichwörtlich untergehen tun dabei aber zwei andere Marken, die ebenfalls an der Pioniertat beteiligt waren, und zwar im Innern der Tauchkugel mit direkter funktionaler Beteiligung: Movado und Longines.

Der ausgestellte Nachbau des Bathyscaphen im Deutschen Museum (links) offenbart dabei folgende Einblicke resp. Erläuterungen:

“(5) Chronometer des Fabrikats, wie es auch bei den Ballonflügen in die Stratosphäre, 1931 und 1932, von Auguste Piccard benutzt wurde.
Fabrique Movado, La Chaux-de-Fonds (Schweiz).

(6) Totalisator zur Kontrolle der Ballastabgabe. Mit zwei Sekunden-Zählwerken, die nur laufen, wenn der Strom der zugehörigen Ballastschleuse unterbrochen ist und Ballast abgegeben wird. Da der Ballastausfluss jeder Schleuse ziemlich genau 10 kg je Sekunde beträgt, kann man sofort erkennen, wieviel Ballast verbraucht worden ist.
Longines, Compagnie des Montres Longines Francillon SD.A., St. Imier (Schweiz).”

Mehr zur Tauchfahrt von Auguste Piccard und Don Walsh gibt’s hier: Link

Donnerstag, November 10, 2011

Blancpain: Vintage 50 Fathoms Box

Blancpain_50fathoms_vintage_box© pedrobritosimoes

Und es geht thematisch weiter mit den alten Schachteln, die mehr als beachtenswert sind: Derzeit ist auf eBay der überaus seltene Anblick einer originalen 50 Fathoms Box zu geniessen. Bemerkenswert daran ist nicht nur deren grundsätzliche Seltenheit und (passend dem damaligen Pricing) Schlichtheit, sondern sicher auch der Schluss-Stand nach 81 Geboten: U$ 1‘375.00. Aber wer wollte beim Beschrieb:

“NOT TO BE FOUND ON EBAY OR EVEN ON THE INTERNET ANYWHERE, [...] If you are collector of vintage Fifty Fathoms from Blancpain, this case is a very precious find !!!”

widersprechen? Zur Auktion und weiteren Bildern geht’s hier lang: Link

Montag, November 07, 2011

SF: Uhrenparadies Schweiz

DOK vom 20.10.2011

Wer Schweizerdeutsch versteht: ein sehenswerter DOK-Beitrag über

“Wie schafften Schweizer Uhren den Weg zum Welterfolg und wo steht die Branche heute? Kathrin Winzenried auf Spurensuche im Jura, in abgelegenen Tälern und Hightech Labors, bei Tüftlern und Technikern voller Passion.”

erstmals ausgestrahlt am 20.10.2011. Witzig: bei 26.05 ein kurzer Streifschuss der Sicura Safari an der Basler Uhrenmesse.

via

Sonntag, November 06, 2011

Cuervo y Sobrinos: Robusto Manjuari (II)

Cuervo_y_Sobrinos_Robusto_Manjuari_black
Relativ kurz nach der ersten Vorstellung hier hat Cuervo y Sobrinos das neue Tauchermodell “Robusto Manjuari” bereits an der Munichtime ausgestellt. Mit dabei: Eine weisse Variante (u.l.).

Cuervo_y_Sobrinos_Robusto_Manjuari_white Cuervo_y_Sobrinos_Robusto_Manjuari_black_front

Zum Ursprungsbeitrag: Link

Samstag, November 05, 2011

Borgward: Taucher-Prototyp an der Munichtime

borgward_diver_prototype
Nachdem wir ja kürzlich über ein neues Modell von Borgward gestolpert sind (siehe hier), hat sich Borgward Geschäftsführer Jürgen Betz Zeit genommen, die Sache mit den seitlichen Drückern aufzuklären: Es handelt sich nicht wie ursprünglich vermutet um eine Drehring-Sperre, sondern um die Entriegelung des Bandverschlusses, der sich in diesem Fall auf dem Gehäuseboden befindet:

borgward_diver_prototype_profile borgward_diver_prototype_pushbutton borgward_diver_prototype_caseback

Nachdem es sich nach wie vor um ein Einzelstück im Entwicklungsstadium befindet, wird’s auf dem Weg zur Serienreife sicher noch die eine oder andere optische Änderung geben. Wer sich schon jetzt für das 1’000 Meter wasserdichte Modell auf Basis ETA 2892 interessiert, wendet sich am besten direkt an den Hersteller: Link

Dienstag, November 01, 2011

“Das Leben ist wie eine Schachtel…

rolex_mil_sub_box© ak4224

Pralinen alter Rolex-Militär-Ersatzteile.” Derzeit läuft auf ebay eine eher bemerkenswerte Auktion mit einer “OLD MILITARY BOX, CONTAINS ROLEX SUBMARINER SPARES, TOOLS AND WATCH BITS”. Der Preis für diese ausgesprochene Seltenheit (die man nun wirklich fast nie zu Gesicht kriegt) liegt bei 12’500 U$. Passend dazu die Reaktion des Verkäufers:

“Hello ebay members, I was totally surprised and unprepared for the level of interest in this item.”

Mehr Bilder und Details: Link

Sonntag, Oktober 30, 2011

EXTático Diver - auf dem Weg zur Serienreife

extatico_diver© EXTático Diver

Über das ambitionierte Projekt haben wir ja schon im Mai kurz berichtet, mittlerweile zeichnet sich ein finaler(er) Look ab. Die visuelle Eigenständigkeit ist zum Glück weiterhin da, die rote Farbe im Drehring aber eher unglücklich gewählt. Und meine Meinung zum (optisch interessanten) Bandanstoss lässt sich aus Sicht der Variabilität auch relativ kurz zusammenfassen:

demo

;-) Wer das Projekt auch in Zukunft mitverfolgen möchte, hier geht’s zur Facebook-Seite: Link

Dienstag, Oktober 25, 2011

Blancpain: X Fathoms Weltpremiere

blancpain_x_fathomsABB.: Die neue X Fathoms, mechanischer Tiefenmesser, Membrane aus amorphem Metall, Anzeige der Tiefe auf zwei Skalen, Maximaltiefenspeicher mit gesichertem Nullrückstellungsdrücker, retrograder 5-Minuten-Zähler, Sekunde, mattschwarzes Zifferblatt, einseitig drehbare Lünette, Dekompressionsventil, artikuliertes Kautschukarmband, Automatikaufzug © Bild: Blancpain

Voilà, hier ist sie nun also endlich in ihrer ganzen Pracht, die unter der Ref. 5018-1230-64 geführte X Fathoms von Blancpain, die heute Abend in Dubai enthüllt wurde. Die Uhr ist wie vermutet aufgrund ihres integrierten Tiefenmessers in der Lage, sowohl Maximal-Tiefen von bis 90 Meter zu messen und zu speichern (kleiner Zeiger mit roter Spitze) als auch gleichzeitig die aktuelle Tiefe dank dem zusätzlichen Zentralzeiger (gelbe Spitze) bis 90 Meter anzuzeigen. Der grosse blaue Zeiger misst für den Sporttaucher bis 15 Meter prominent als dritter im Bunde die aktuelle Tauchtiefe. Hierbei soll gar eine Präszision von +/- 30 cm erreicht worden sein.

Die retrograde Anzeige zwischen 10 und 11 Uhr ist für Dekompressionsstopps bis 5 Minuten gedacht. Aktiviert wird sie über den Drücker bei 10 Uhr.

Mit stattlichen 55.6mm Gehäusedurchmesser (Titan) und 24mm -höhe bleibt die Konzept-Neuheit bis mindestens 300 Meter wasserdicht, angetrieben wird sie wie ihre Schwester vom Inhouse-Kaliber 1315, mitsamt allen Komplikation neu als 9918B bezeichnet. Fast schon selbstverständlich gibt’s noch ein Heliumventil, unsichtbar hinter dem Gitter bei 2 Uhr ins Gehäuse integriert.

Angesichts dieser ersten Details wird man wohl kaum widersprechen können, wenn der Pressrelease mit den Worten 

“[…] the most high-performance mechanical diving watch ever produced.”

beginnt. Die Rückseite ist eine wunderbare optische Homage an das No Radiation Symbol, die Funktion ist indes eine gänzliche andere:

blancpain_x_fathoms_back
ABB.: Die Rückseite offenbart den Blick auf die neu entwickelte Membrane mit Wabenstruktur zur Tiefenmessung; unter dem Sicherungsbügel auf der Gehäuseseite befindet sich gut geschützt der Reset-Knopf des Memory-Zeigers. Das speziell konstruierte Kautschukband ermöglicht durch den besonderen Aufbau den ungehinderten Zufluss des Wassers zur Gehäuserückseite und besteht aus 14 beweglichen Teilen. Die Uhr selbst schafft’s in der Kategorie gleich auf deren 385... © Bild: Blancpain

Ein erstes Fazit: Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass die Fusion aus traditionellen Fifty Fathoms Design-Elementen und Hightech-Look so gut funktionieren würde und bin der Enthüllung entsprechend skeptisch begegnet. Jetzt muss ich gestehen, das Experiment ist grundsätzlich durchwegs geglückt, das fast Unmögliche eines vollständig mechanischen Tauchcomputers scheint in der Tat Realität geworden zu sein. Selbstverständlich ist man angesichts der Komplexität nicht nur beim Lesen gewisser Beschriebe schnell überfordert, auch der Blick aufs Zifferblatt lasst partiell etwas vergessen, dass es irgendwie auch noch um die Zeitmessung gehen sollte :-)

blancpain_x_fathoms_lume© Blancpain

Kurz gesagt: Angesichts der mittlerweile etwas ermüdenden Jagd der Mitbewerber nach der tiefsten Taucheruhr hat Blancpain mit diesem faszinierenden Technologieträger eine perfekte Nische gefunden, erneut ein beeindruckendes Kapitel in der Geschichte der mechanischen Taucheruhr zu schreiben. Gratulation!

Unversöhnlich bleibe ich indes beim Launchclip: Das hätte man im Jahr 2011 wirklich liebevoller hinkriegen können… :-)

blancpain_x_fathoms_logo

Mehr Informationen: Link

Blancpain X Fathoms: T minus 8 Stunden

Heute Abend wird endlich enthüllt, was uns Blancpain die letzten Tage wie Speck durch den Mund ziehen wollte (obschon der Vergleich mit dem Speck hinkt, da ich mir die grauslige Qualität des Clips nach wie vor nur mit einem absoluten Mangel an Produktionszeit erklären kann): Die X Fathoms, die - Achtung Verschwörungstheorie - mit einem Tiefenmesser (hoffentlich mechanisch), erkennbar an der Membrane auf dem Gehäuseboden ausgestattet ist und die aktuelle Tiefe entweder in Faden oder Metern messen dürfte.

Wie schon bei der Premiere in Cannes 2007 wird auch der mehrfache Weltrekordhalter im Freitauchen, Gianluca Genoni voraussichtlich wieder mit von der Partie sein.

dubai_mall_aquarium

Gewählt wurde für den Launch das in der Dubai Mall beheimatete Aquarium (entweder weil's dort ja schon eine Blancpain Boutique hat, oder weil vielleicht das gediegenere dafür weniger tiefe Aquarium des Atlantis’ nicht in Frage kam). Das Aquarium kann wie dessen umgebende Einkaufsumgebung mit dem einen oder anderen Rekord aufwarten (und wir zitieren ausnahmsweise die englische Wikipedia, weil's in der deutschen ein paar Unkorrektheiten hat):

“The Mall's Dubai Aquarium [...] officially earned the Guinness World Record for the world's "Largest Acrylic Panel" (32.88 m wide × 8.3 m high × 750 mm thick and weighing 245,614 kg) [...] can withstand pressure of 10 million litres of water used in the aquarium, but its transparency gives visitors clear views of over 33,000 marine animals on display. [...] The ten million liter aquarium tank is the largest suspended aquarium in the world”

Wie man bei rund 10 Metern Höhe/Tiefe den Tiefenmesser aussagekräftig demonstrieren will, erschliesst sich mir aber noch nicht ganz... vielleicht ist's ja doch kein Tiefenmesser, sondern ein integriertes Messgerät zur Messung der Acryl-Stabilität... ;-)

Montag, Oktober 24, 2011

Manufakturmesse Baden-Baden: Borgward

PuristS-/Watchtime-Mitglied DonCorson ist auf seinem Besuch der kürzlich durchgeführten Manufakturmesse Baden-Baden nebst zahlreichen Schönheiten auch einem Zeitmesser begegnet, der gut hierhin passen dürfte: Die gezeigte Kreation (vermutlich auf Basis ETA 2824) von Borgward verfügt über einen Drücker in der Gehäuseseite, der stark nach Drehring-Entsperrung riecht. Nachdem das Modell aber auf der Website der jungen Marke derzeit nicht geführt wird, bleibt die eindeutige Identifikation der deutschen Uhr vorerst eher Spekulation… ;-)

Erstes Fazit: Interessanter Ansatz, Zeigerspiel/Zifferblatt dürften aber ruhig etwas sportlicher werden.

Den ganzen (mehr als sehens-/lesenswerten Bericht) gibt’s übrigens hier: Teil 1 / Teil 2

© Bild: DonCorson

Mittwoch, Oktober 19, 2011

Heuer: Monnin Professionel 200m

© Bild: europa

“This is the genesis of the Heuer divers, the daddy. Heuer wanted to get into the skin diver / sports watch market, but didn't want the expense of tooling up.. so in the late 70's they outsourced the tooling to Monnin in France.. and they proved popular, so manufacture was eventually move to Switzerland & the rest is history.”

Gelungene Kurz-Vorstellung eines Vintage-Klassikers mit noch gelungeneren Bildern: Link

Blancpain: X Fathoms (III)

Und weiter geht’s… ;-)